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100 Jahre Sicherheitsbeauftragte – weiterhin wichtig

Bereits im Jahr 1919 hatte der damalige Verband der Berufsgenossenschaft beschlossen, das Ehrenamt des Unfallvertrauensmanns in allen größeren Betrieben einzuführen. Heute heißt das Amt Sicherheitsbeauftragter und ist noch genauso wichtig wie seinerzeit.

In der damaligen Niederschrift vom 20. Oktober 1919 wurden die Beschäftigten der Betriebe aufgefordert, eine Vertrauensperson als Unfallvertrauensmann zu wählen. Als Aufgaben wurden genannt:

  • Überzeugen, dass die vorgeschriebenen Schutzeinrichtungen vorhanden sind und ordnungsgemäß benutzt werden,
  • Vorgefundene Mängel dem Betriebsleiter melden
  • Eigene Vorschläge zur Verbesserung der Schutzvorrichtungen machen
  • Interesse der Arbeitsgenossen für den Unfallschutz wecken
  • Mit der Überwachung betraute staatlichen oder berufsgenossenschaftliche Aufsichtsbeamte bei Betriebsbesichtigungen begleiten

Heute müssen alle Unternehmen mit mehr als 20 Arbeitnehmern einen Sicherheitsbeauftragten bestellen. Derzeit gibt es in Deutschland rund 670.000 Sicherheitsbeauftragte. Neben der Unfallverhütung sind diese inzwischen auch für Fragen des Gesundheitsschutzes und der Verhütung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren zuständig.

Welche Folgen ein Arbeits- oder Wegeunfall oder eine Berufskrankheit haben kann, können Sie im Informationsportal nachlesen. Klicken Sie auf den Link und lesen Sie weiter im Steckbrief Unfall und im Steckbrief Berufskrankheit.

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