Arbeitgeber müssen 2019 neue Sachbezugswerte berücksichtigen

Ist Ihr Arbeitnehmer beruflich unterwegs, so stehen ihm Sachbezüge zu. Diese werden regelmäßig angepasst und richten sich nach dem Verbraucherpreisindex. Sachbezüge sind sowohl steuerpflichtig als auch beitragspflichtig in der Sozialversicherung. Die Sachbezugswerte festgesetzt. Dort ist auch geregelt, welche Zuwendungen dem Arbeitsentgelt nicht zuzuordnen sind.

Ab 1. Januar 2019 gelten neue Werte, das ist mit der Zehnten Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV). Beschlossen worden. Diese Werte müssen Sie als Arbeitgeber ab dem ersten Abrechnungsmonat 2019 berücksichtigen.

Der Monatswert für Verpflegung wird auf 251,00 Euro angehoben. Damit sind für verbilligte oder unentgeltliche Mahlzeiten für ein Frühstück 1,77 Euro und für ein Mittag- oder Abendessen 3,30 Euro anzusetzen. Der Wert für Unterkunft oder Mieten wird 231,00 Euro pro Monat und 7,70 Euro je Kalendertag betragen. Der Wert der Unterkunft kann auch mit dem ortsüblichen Mietpreis bewertet werden, wenn der Tabellenwert nach Lage des Einzelfalls unbillig wäre (§ 2 Abs. 3 SvEV).

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