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Zufriedene Arbeitnehmer: So geht es bei der Digitalisierung der Arbeitswelt

Viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben in den Corona-Zeiten die Möglichkeiten der digitalen Arbeitswelt genutzt, um den Betrieb am Laufen zu halten. Für manche waren Home Office, Telefonkonferenzen und Videoschaltungen neue Erfahrungen, andere waren schon gewohnt im Umgang mit den Möglichkeiten. Die Reaktionen reichen von Klagen über extreme Stressbelastungen bis hin zur Euphorie über die Chancen des digitalen Wandels. Es wurde deutlich, wie wichtig zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind, wenn die Digitalisierung der Arbeitswelt weiter voranschreitet.

Neuer Report von Krankenkassen und UV-Trägern zur Digitalisierung der Arbeitswelt

Bereits vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland hatte die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) einen neuen Report veröffentlicht, der sich mit der Digitalisierung der Arbeitswelt auseinandergesetzt. Die beteiligten Träger der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung beschreiben darin die Möglichkeiten, die Arbeitszufriedenheit in der einer Arbeitswelt im Wandel zu erhalten oder zu steigern.

Die Vorteile sind nahezu unbestritten. Nachteile können aber aus unterschiedlichen Gründen entstehen. Ständig tauchen Mails und Nachrichten am Arbeitsplatz auf. Der Arbeitnehmer muss eine Flut an Informationen verarbeiten. Ständige Erreichbarkeit und häufige Unterbrechungen verhindern ein konzentriertes und durchgängiges Arbeiten. Der Stress droht laufend zu steigen und führt dazu, dass psychische Belastungen inzwischen zu den häufigsten Ursachen von Krankheiten und Fehlzeiten zählen.

Zahlreiche Instrumente für Arbeitgeber zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit

Im Report werden viele Ansätze aufgezeigt, wie Sie als Arbeitgeber die negativen Auswirkungen verringern können und die Digitalisierung ein Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen wird. Beispiele solcher Ansätze sind:

  • Überprüfung der Informationsquellen und Datenflüsse im Betrieb, um „zu viel“, „zu oft“ und „zum falschen Zeitpunkt“ zu vermeiden
  • Planung und Prüfung der Arbeitsprozesse in Hinsicht auf den Einsatz und die Nutzung von Informationen
  • Planung, Kommunikation und Beteiligung von Arbeitnehmern bei der Einführung digitaler Medien und Arbeitsmittel
  • Koordinierter und geschulter Umgang mit den unterschiedlichen Kommunikationsmitteln
  • Definition und Einhaltung von Zeiten, in denen der Arbeitnehmer nicht unmittelbar reagieren muss oder Mail und Telefon abschalten kann

Quelle: iga-Report „Wege aus der Informationsflut“

Um mehr zu erfahren, können Sie den iga.Report 41: „Wege aus der Informationsflut – so hat die Arbeitszufriedenheit in der digitalen Arbeitswelt eine Chance“ unter dem Link als PDF-Datei herunterladen. In der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) arbeiten Träger der gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung zusammen. Ziel ist die Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren durch Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung. Dabei werden die Anforderungen kleinerer und mittlerer Unternehmen besonders beachtet.

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Wir beschäftigen uns in unseren Meldungen immer wieder mit den Themen Digitalisierung, Home Office und Arbeitsschutz. Lesen Sie z . B.:

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