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Ausführliche Erläuterung zum Zuschlag für Kinderlose und zur Elterneigenschaft in der Pflegeversicherung

Der GKV-Spitzenverband hat nun „Grundsätzliche Hinweise zum Beitragszuschlag für Kinderlose und Empfehlungen zum Nachweis der Elterneigenschaft“(PDF) mit Datum vom 17. November 2017 herausgegeben, um diese Fragen zu klären. Damit wird das Kapitel B des Gemeinsamen Rundschreibens vom 3. Dezember 2004 abgelöst und ersetzt. Sie finden das Dokument unter dem angegebenen Link.

Der Zuschlag fällt für alle kinderlosen Arbeitnehmer an, und zwar ab dem Monat nach Vollendung des 22. Lebensjahrs. Ein Lebensjahr wird einen Tag vor dem Geburtstag vollendet. Daher müssen Arbeitgeber für Mitarbeiter, die am 1. eines Monats ihren 23. Geburtstag feiern, den Beitragszuschlag sofort entrichten.

Ausgenommen sind alle Arbeitnehmer, die die Elterneigenschaft haben. Diese besitzen alle Personen, die ein eigenes Kind, ein Adoptivkind, ein Stiefkind oder ein Pflegekind haben. Sobald dem Arbeitgeber ein Nachweis über die Elterneigenschaft erbracht wird, gilt der Arbeitnehmer dauerhaft vom Beitragszuschlag in der gesetzlichen Pflegeversicherung befreit. Dies umfasst ein eigenes Kind, ein Adoptivkind, ein Stiefkind oder ein Pflegekind.

Die Elterneigenschaft muss nachgewiesen werden, z.B. anhand der Geburtsurkunde oder der Adoptionsurkunde und ist Ihnen als Arbeitgeber vorzulegen. Sie müssen den Nachweis mit den übrigen Entgeltunterlagen aufbewahren. Liegt ein unklarer Fall vor, entscheidet die Kranken- oder Pflegekasse.

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