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Krankschreibung per Telefon bei leichten Atemwegserkrankungen bis 31. Dezember 2021

Jede neue Corona-Welle hat zu einer massiven Belastung der Arztpraxen geführt. Diejenigen, die vielleicht nur eine Erkältung haben oder wenig Symptome zeigen, sollen daher besser zu Hause bleiben, weil Ruhe und der Schutz anderer wichtig sind. Daher wurde die Krankschreibung per Telefon erlaubt. Während sonst der Arztbesuch für eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung Pflicht ist, darf das ausnahmsweise auch per Telefon geschehen.

Das ist aber an bestimmte Bedingungen geknüpft:

  • Es muss sich um leichte Atemwegserkrankungen handeln.
  • Die Krankschreibung erfolgt für bis zu sieben Tage.
  • Eine Folgebescheinigung kann für bis zu weiteren sieben Tagen ausgestellt werden.

Über die Regeln zur Krankschreibung entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA). Der G-BA ist das höchste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen und bestimmt, welche medizinischen Leistungen die gesetzlich Krankenversicherten beanspruchen können. Dazu gehört auch die Arbeitsunfähigkeit-Richtlinie.

Der G-BA hat am 16. September 2021 beschlossen, dass die Krankschreibung per Telefon bis Jahresende 2021 weiter möglich bleiben soll. Hintergrund ist die Befürchtung, dass die Delta-Variante des Corona-Virus plus die bevorstehende Welle von Grippe und Erkältung sonst wieder zu einer übermäßigen Belastung der Arztpraxen führen könnte.

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