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Minijob gefährdet durch Krankheitsvertretung?

Sie beschäftigen als Arbeitgeber einen Minijobber. Durch eine Krankheitsvertretung überschreitet der Verdienst dieses Arbeitnehmers die durchschnittliche monatliche Höchstgrenze von 450,00 Euro sowie die Jährliche Höchstverdienstgrenze von 5.400,00 Euro.

Der Arbeitnehmer bleibt trotz Überschreitung der Höchstgrenzen Minijobber, wenn die Verdienstgrenze nur gelegentlich und nicht vorhersehbar überschritten wird.

Ein Minijobber darf grundsätzlich 450,00 Euro durchschnittlich pro Monat verdienen. Im Jahr ergibt das eine Höchstverdienstgrenze von 5.400,00 Euro. Wird dieser Jahresverdienst überschritten, weil in einzelnen Monaten der verdienst höher ist, als ursprünglich mit dem Arbeitgeber vereinbart, kommt es auf den Grund für diese höhere Zahlung an.

Wird die Verdienstgrenze gelegentlich und nicht vorhersehbar überschritten, bleibt die Tätigkeit ein Minijob.

Gelegentlich: Als gelegentlich gilt die Zahlung eines höheren Verdienstes für maximal 3 Kalendermonate in einem 12-Monats-Zeitraum. In solchen Ausnahmefällen darf der Jahresverdienst auch mehr als 5.400,00 Euro betragen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der höhere Verdienst 3 Monate hintereinander oder in 3 einzelnen Monaten verteilt über den 12-Monats-Zeitraum erzielt wird.

Nicht vorhersehbar: Wird die jährliche Verdienstgrenze von 5.400 Euro wegen einer Krankheitsvertretung überschritten, war dies auch nicht vorhersehbar.

Weiter Informationen zum Thema Minijob finden Sie hier im Informationsportal im Steckbrief 450-Euro-Minijobber sowie in den Informationsassistenten „Minijobber und Aushilfe

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