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Neue Branchenregel für den Einzelhandel: Hand- und Fußverletzungen häufigste Unfallfolgen

Mit 56 Prozent gehörten Hand- und Fußverletzungen im Jahr 2017 zu den häufigsten Unfallfolgen im Einzelhandel. Wenn Sie in dieser Branche Arbeitgeber sind, bietet Ihnen die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) mit der neuen Branchenregel Einzelhandel einen praxiserprobten Präventionsleitfaden.

Die Branchenregel beschreibt ausführlich die bestehenden Gefährdungen und notwendigen Arbeitsschutzmaßnahmen zu den verschiedenen Arbeitsschritten im Einzelhandel. Dazu gehören das Rangieren mit Flurförderzeugen und Paletten ebenso wie der manuelle Umgang mit Waren. Es wird deutlich gemacht, wie wichtig z. B. das Tragen einer persönlichen Schutzausrüstung oder das Benutzen von Hebe- und Tragehilfen, Sicherheitskartonmessern und standsicheren Tritten ist.

In enger Zusammenarbeit von BGHW und den betrieblichen Experten für Arbeitssicherheit aus den Branchen des Einzelhandels ist ein Präventionsleitfaden entstanden, der praxisnah sowohl alltägliche Situationen als auch spezielle Gefahrenbereiche in unterschiedlichen Einzelhandelszweigen beleuchtet. Neben diesen Beschreibungen bietet die Branchenregel für alle Arbeitsschritte auch die zugrunde liegenden rechtlichen Normen sowie weitere nützliche Informationen. Im Anhang finden sich Beispiele von Betriebsanweisungen.

Die DGUV Regel 108-601 für die Einzelhandelsbranche können Sie in der DGUV-Publikationsdatenbank kostenfrei herunterladen. Für Fragen können Sie eine Mitteilung an die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) senden oder an einem der Standorte der BGHW direkte Ansprechpartner finden.

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