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Saisonarbeit – die wichtigsten Regeln zur Sozialversicherung

Spätestens mit der Sommerzeit beginnt in der Landwirtschaft die Erntezeit. Dieses Saisongeschäft ist meist nur mit zusätzlichen Arbeitskräften zu bewältigen.

Auch wenn für kurzfristig Beschäftigte im Ernteeinsatz grundsätzlich die gleichen Bedingungen wie für alle anderen Arbeitnehmer gelten, sind viele Konstellationen rund um die Saisonarbeit denkbar.

In unseren Steckbriefen haben wir die wichtigsten Informationen für Sie gesammelt, so dass Sie schnell einen umfassenden Überblick darüber gewinnen können, was Sie bei den Meldungen zur Sozialversicherung zu beachten haben.

Ausländische Saisonarbeiter

Sofern Ihre Angestellten aus dem EU-Ausland kommen, ist von Ihnen zu prüfen, ob im jeweiligen Heimatland einer Hauptbeschäftigung oder einer ähnlichen Selbstständigkeit nachgegangen wird.

Ist dies der Fall gelten die Sozialversicherungsvorschriften des Heimatlandes und es ist eine Bescheinigung A1 für den Zeitraum der Tätigkeit in Deutschland auszustellen. Wichtige Informationen hierzu lesen Sie in unserem Steckbrief Entsendungen.

Liegt hingegen keine Beschäftigung im Heimatland vor, gilt das deutsche Sozialversicherungsrecht.

In diesem Fall, wie auch bei deutschen Saisonarbeitern, ist die Prüfung anderer Beschäftigungen zu prüfen, zu dokumentieren und bei der Anmeldung zur Sozialversicherung das zusätzliche Kennzeichen für Saisonarbeiter zu setzen.

Zusätzliche Informationen

Gerade für die Beschäftigung ausländischer Angestellter hat die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) weitere Informationen für Sie zusammengestellt – unter anderem auch zweisprachige Fragebögen zur Feststellung der Versicherungspflicht. bzw. Versicherungsfreiheit ausländischer Saisonarbeiter.

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