In dem Bereich Steckbriefe bietet Ihnen das Informationsportal eine Vielzahl von Informationen zu Fachbegriffen und Themen aus der Sozialversicherung. Die Informationen sind kurz gehalten und decken die Grundinformationen für das jeweilige Themengebiet ab.
Weitergehende Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen sind mit Verweisen auf die entsprechenden Gesetzestexte eingebunden.

  • 450-Euro-Minijobber

    Arbeitnehmer, die im Durchschnitt monatlich 450 Euro oder weniger verdienen, sind bei der Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See anzumelden.

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  • Altersrente

    Die Altersrente ist eine Leistung der Deutschen Rentenversicherung. Nach jeweils spezifischen Voraussetzungen (z.B. Alter, Versicherungszugehörigkeit oder Geschlecht) gibt es unterschiedliche Arten von Altersrenten.

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  • Arbeitgeber

    Als Arbeitgeber werden alle natürlichen Personen, juristischen Personen oder rechtsfähigen Personenvereinigungen und -gemeinschaften bezeichnet, die mindestens einen Arbeitnehmer beschäftigen. Wenn Sie als Arbeitgeber tätig sind, müssen Sie in der Sozialversicherung einigen Verpflichtungen nachkommen.

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  • Arbeitgeber im Bergbau

    Für Arbeitgeber im Bergbau ist in der Sozialversicherung die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) zuständig. Für diese Arbeitgeber gelten einige besondere Bestimmungen in der Sozialversicherung.

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  • Arbeitgeber in der Seefahrt

    Für Arbeitgeber in der Seefahrt ist in der Sozialversicherung die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) zuständig. Zum sozialen Schutz der Seeleute ergänzt die Seemannskasse als Teil der KBS das deutsche Sozialversicherungssystem.

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  • Arbeitgeber in Land- und Forstwirtschaft sowie Gartenbau

    Für Arbeitgeber in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau ist die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) zuständig. Für diese Arbeitgeber gelten einige besondere Bestimmungen in der Sozialversicherung. Für diese Arbeitgeber gelten einige besondere Bestimmungen in der Sozialversicherung.

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  • Arbeitgeber und Unternehmer, Unternehmen und Beschäftigungsbetrieb

    Umgangssprachlich werden die Begriffe Arbeitgeber und Unternehmer häufig gleichgesetzt. Ähnliches gilt für Unternehmen und Beschäftigungsbetrieb. In der Sozialversicherung weichen diese Begriffe aber voneinander ab. Es ist also eine Abgrenzung erforderlich, die nachfolgend beschrieben wird.

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  • Arbeitsentgelt

    Arbeitsentgelt ist die Gegenleistung, die Sie als Arbeitgeber dem Arbeitnehmer für die geleistete Arbeit zahlen müssen. Damit sind alle laufenden und einmaligen Bezüge gemeint, die aus der Beschäftigung erzielt werden, unabhängig davon, ob auf die Zahlung ein Rechtsanspruch besteht und in welcher Bezeichnung oder in welcher Form gezahlt wird. Das Arbeitsentgelt bildet die Grundlage für die Berechnung der Lohnsteuer und der Sozialversicherungsbeiträge.

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  • Befreiung von der Rentenversicherungspflicht für 450-Euro-Minijobber

    450-Euro-Minijobber, die nach dem 31.12.2012 als Arbeitnehmer eingestellt worden sind, unterliegen der Rentenversicherungspflicht. Arbeitnehmer können sich aber von der Zahlung ihres Anteils an die gesetzliche Rentenversicherung befreien lassen. In diesen Fällen müssen Sie als Arbeitgeber einige Besonderheiten beachten.

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  • Befreiung von der Rentenversicherungspflicht für Angehörige Freier Berufe

    Angehörige verkammerter Freier Berufe sind Pflichtmitglieder in berufsständischen Versorgungseinrichtungen. Als Arbeitnehmer können sie sich unter bestimmten Voraussetzungen von der Pflicht zur Rentenversicherung befreien lassen. In diesen Fällen müssen Sie als Arbeitgeber einige Besonderheiten beachten.

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  • Beitragsbemessungsgrenze

    Die Beitragsbemessungsgrenze ist der Betrag, bis zu dem das Einkommen des Versicherten bei der Berechnung der Beiträge zur Sozialversicherung herangezogen wird. In den einzelnen Sozialversicherungszweigen sind die Grenzen grundsätzlich unterschiedlich hoch. Die Werte werden jährlich neu festgelegt.

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  • Beitragsgruppe

    Die Beitragsgruppe stellt die für den Arbeitnehmer in der Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung jeweils geltende versicherungs- und beitragsrechtliche Beurteilung durch bestimmte Ziffern dar. Im Beitragsgruppenschlüssel sind die vier Zweige der Sozialversicherung zusammengefasst.

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  • Beitragsnachweis

    Als Arbeitgeber müssen Sie u. a. den Krankenkassen und der Minijob-Zentrale als Einzugsstellen monatlich die Höhe der Sozialversicherungsbeiträge mitteilen, die Sie für Ihre Arbeitnehmer abführen müssen. Dieser maschinelle Beitragsnachweis muss spätestens zu Beginn des fünftletzten Bankarbeitstages des Monats bei der Einzugsstelle vorliegen. Die Beiträge sind am drittletzten Bankarbeitstag des Monats fällig.

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  • Berufskrankheit

    Wenn eine Erkrankung als Berufskrankheit anerkannt wird, ist die gesetzliche Unfallversicherung für die Gewährung der Leistungen an den Arbeitnehmer zuständig. Auch für Sie als Arbeitgeber können einige Besonderheiten zu beachten sein.

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  • Berufsmäßigkeit

    Eine Beschäftigung ist dann berufsmäßig, wenn sie nicht nur von un-tergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung für den Arbeitnehmer ist. Dann ist der Arbeitnehmer auch grundsätzlich sozialversicherungspflichtig und eine Beschäftigung als kurzfristiger Minijobber ist ausgeschlossen.

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  • Berufsständische Versorgung

    Die Berufsständische Versorgung ist die landesgesetzlich vorgeschriebene Altersversorgung für kammerfähige Freie Berufe. Für diese treten die Beiträge zur den Versorgungswerken an die Stelle der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Wenn Sie z. B. einen Arzt oder Rechtsanwalt beschäftigen, können besondere Bestimmungen zu beachten sein.

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  • Betriebsnummer

    Die Betriebsnummer identifiziert einen Beschäftigungsbetrieb für alle Meldungen an die Träger der Sozialversicherung. Sie ist Voraussetzung um als Arbeitgeber tätig zu werden. Sie beantragen die Betriebsnummer beim Betriebsnummern-Service der Bundesagentur für Arbeit. Ausnahmen sind Betriebsnummern für das Haushaltsscheck-Verfahren, knappschaftliche Betriebe und Arbeitgeber in der Seefahrt.

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  • Dienstleister in der Entgeltabrechnung

    Da Entgeltabrechnungen Zeit, Energie und spezielle Kenntnisse erfordern, werden sie häufig durch externe Dienstleister wie z. B. ein Steuerberater getätigt. Dabei handelt der Dienstleister im Auftrag des jeweiligen Arbeitgebers. Er führt die Entgeltabrechnungen und alle notwendigen Meldeverfahren für alle beim Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer durch. Die Verantwortung für die Richtigkeit der Berechnungen und Meldungen verbleibt jedoch bei Ihnen als Arbeitgeber.

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  • Einmal- und Sonderzahlungen

    Einmalig gezahltes Arbeitsentgelt (oft auch Einmalzahlung, Sonderzahlung oder Sonderzuwendung genannt) erhält ein Arbeitnehmer häufig zusätzlich zu seinem laufenden Arbeitsentgelt. Soweit diese Zahlung steuerpflichtig ist, fallen in der Regel auch Beiträge zur Sozialversicherung an.

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  • Einrichtungen zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen

    Viele Menschen mit Behinderungen können über den freien Arbeitsmarkt nicht vermittelt werden. Für sie gibt es geschützte Einrichtungen, die eine Wiedereingliederung dieser Menschen ins Arbeitsleben gewährleisten sollen. Wenn Sie als Arbeitgeber in einer solchen Einrichtung fungieren, gelten dafür in der Sozialversicherung einige Besonderheiten.

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  • Elternzeit

    Die gesetzlich geregelte Elternzeit können Eltern beanspruchen, die in einem Beschäftigungsverhältnis stehen. Dabei ist die Beschäftigungsart unerheblich. Auch Eltern, die als Minijobber, als Auszubildende oder in Heimarbeit beschäftigt sind, haben Anspruch auf Elternzeit. Sie als Arbeitgeber müssen in diesen Zeiten eine Reihe der nachfolgend beschriebenen Regelungen beachten.

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  • Entgeltersatzleistung

    Unter den Entgeltersatzleistungen werden alle finanziellen Leistungen in der Sozialversicherung zusammengefasst, die ein Sozialversicherungsträger einem Arbeitnehmer anstelle eines Arbeitsentgelts auszahlt. Nachfolgend sind diese in einer Übersicht erläutert.

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  • Entsendung

    Arbeitgeber, die einen Beschäftigten vom Inland (dem Entsendestaat) in einen anderen Staat (den Beschäftigungsstaat) entsenden, müssen sozialversicherungsrechtliche Besonderheiten beachten. Diese sind für Sie als Arbeitgeber wichtig, wenn Sie einen Ihrer Arbeitnehmer vorübergehend zur Arbeit ins Ausland entsenden.

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  • Erkrankte Kinder

    In Abhängigkeit vom Alter und der Versicherung der Kinder sowie den besonderen Umständen der Erkrankung kann Ihr Arbeitnehmer Ihnen gegenüber Anspruch auf eine bezahlte oder unbezahlte Freistellung haben. Sofern Sie Ihren Arbeitnehmer nicht bezahlt freistellen, zahlt die Krankenkasse ggf. Kinderkrankengeld. In diesem Fall besteht für Sie eine Meldeverpflichtung im Rahmen des elektronischen Datenaustauschs Entgeltersatzleistungen.

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  • Flexirente

    Wenn Sie als Arbeitgeber einen Arbeitnehmer neben dem Bezug einer Altersrente weiter beschäftigen oder neu einstellen wollen, müssen Sie seit Inkrafttreten des Flexirentengesetzes zum 01.01.2017 einige wichtige Änderungen beachten. Verschiedene Beispiele erklären nachfolgend wichtige Unterschiede.

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  • Gefahrtarifstelle

    Die Höhe der Beiträge zur Unfallversicherung richtet sich auch nach dem Gefährdungsrisiko. Bei den gewerblichen Berufsgenossenschaften werden hierzu durch die Selbstverwaltung Gefahrtarife beschlossen, die durch Gefahrtarifstellen gegliedert sind. Zu jeder Gefahrtarifstelle gehört eine Gefahrklasse, nach der sich die Höhe des Beitrags berechnet.

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  • Geflüchtete Menschen

    Asylbewerber, Geduldete sowie anerkannte Asylberechtigte haben eins gemeinsam: Sie suchen in Deutschland Schutz vor Krieg und Verfolgung. Die Aufnahme einer Beschäftigung kann entscheidend zur Integration in unsere Gesellschaft beitragen. Der Arbeitgeber-Service der Bundesagentur für Arbeit unterstützt Arbeitgeber, die geflüchtete Menschen beschäftigen möchten.

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  • Gleitzone

    Arbeitnehmer mit einem monatlichen Arbeitsentgelt innerhalb der Gleitzone von 450,01 Euro bis 850,00 Euro sind versicherungspflichtig, brauchen aber nur reduzierte Beitragsanteile zur Sozialversicherung zu zahlen. Diese Beschäftigungsverhältnisse werden oft auch als Midijobs bezeichnet. Dies müssen Sie als Arbeitgeber bei der Abgabe von Meldungen an die Sozialversicherung und die Ermittlung der Beiträge beachten.

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  • Hauptbeschäftigung

    Wenn der Arbeitnehmer seine Beschäftigungen unter Berücksichtigung der Entgelthöhe und der Dauer nicht nur geringfügig als Minijobber ausübt, handelt es sich um eine Hauptbeschäftigung im Sinne der Sozialversicherung. Diese Definition ist oft wichtig für die Beurteilung, ob und wie Sie einen Arbeitnehmer beschäftigen können.

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  • Haushaltsscheck-Verfahren

    Wenn Sie in Ihrem privaten Haushalt eine Haushaltshilfe beschäftigen, dürfen Sie das Haushaltsscheck-Verfahren verwenden, um sie als Minijobber in der Sozialversicherung anzumelden. Es ist ein stark vereinfachtes Verfahren für Privathaushalte, den Großteil der üblichen Arbeitgeberpflichten übernimmt dann die Minijob-Zentrale.

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  • Krankheit

    Wenn ein Arbeitnehmer aufgrund einer Krankheit seine Tätigkeit nicht ausüben kann oder sich diese Erkrankung durch seine Tätigkeit verschlimmern würde, besteht Arbeitsunfähigkeit. Für die ersten sechs Wochen müssen Sie als Arbeitgeber meistens Krankengeld bezahlen. Viele Arbeitgeber können sich das gezahlte Krankengeld erstatten lassen.

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  • Künstlersozialabgabe

    Die Künstlersozialkasse führt im Auftrag des Bundes die Künstlersozialversicherung durch. Sie zieht sie die Beiträge der selbstständigen Künstler und Publizisten, die Künstlersozialabgabe der Unternehmen sowie den Zuschuss des Bundes ein. Sie als Unternehmen müssen diese oft auch für Leistungen im Bereich Werbung und Öffentlichkeitsarbeit zahlen.

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  • Kurzarbeit

    Kurzarbeit liegt vor, wenn in Betrieben oder Betriebsabteilungen die regelmäßige betriebsübliche Wochenarbeitszeit infolge wirtschaftlicher Ursachen oder eines unabwendbaren Ereignisses vorübergehend gekürzt wird. Arbeitgeber müssen den Arbeitsausfall der Bundesagentur für Arbeit anzeigen.

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  • Kurzfristiger Minijobber

  • Meldung

    Für jeden Arbeitgeber bestehen bestimmte rechtliche Pflichten gegenüber der Sozialversicherung. In Form von Meldungen werden durch den Arbeitgeber Tatbestände an die Sozialversicherung übermittelt. Durch diese Meldungen kann die Sozialversicherung in den einzelnen Versicherungszweigen ihre Rolle als Versicherer gegenüber den Arbeitnehmern wahrnehmen.

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  • Mutterschutz

    Der gesetzliche Mutterschutz soll (werdende) Mütter und ihre Kinder während der Schwangerschaft und einige Zeit nach der Geburt schützen. Sie als Arbeitgeber müssen in diesen Zeiten eine Reihe der nachfolgend beschriebenen Regelungen beachten.

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  • Personengruppe

    Der Arbeitgeber muss jeden Arbeitnehmer nach bestimmten Merkmalen einer Art der Beschäftigung zu einer Personengruppe zuordnen, um die richtigen Beiträge für die Sozialversicherung zu ermitteln. Der dreistellige Personengruppenschlüssel beschreibt diese Beschäftigungsart des Arbeitnehmers.

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  • Praktikant

    Praktikanten sind Personen, die im Zusammenhang mit einer schulischen Ausbildung oder einem Studium einer berufspraktischen Beschäftigung nachgehen. Je nach Art, Umfang und Dauer des Praktikums bestehen in der Sozialversicherung Sonderregelungen. Sie als Arbeitgeber müssen prüfen, ob der bei Ihnen beschäftigte Praktikant davon betroffen ist.

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  • Private Haushalte als Arbeitgeber

    Wenn Sie für Ihren privaten Haushalt als Arbeitgeber handeln, gelten bei Einstellung eines Arbeitnehmers grundsätzlich die gleichen Bestimmungen in der Sozialversicherung wie für gewerbliche Arbeitgeber. Eine Ausnahme ist die Meldung einer Haushaltshilfe als Minijobber über das Haushaltsscheck-Verfahren.

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  • Rehabilitation

    Mit Hilfe der Rehabilitation soll dem Arbeitnehmer u.a. ermöglicht werden, wieder am Arbeitsleben teilzunehmen bzw. die Erwerbsfähigkeit zu sichern. Während der Rehabilitation hat er Anspruch auf Entgeltfortzahlung bzw. Entgeltersatzleistungen. Sie müssen als Arbeitgeber die Wiedereingliederung in den Arbeitsalltag unterstützen.

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  • Rentenart

    Neben der Altersrente gibt es verschiedene Rentenarten wie Renten bei Erwerbsminderung oder Renten wegen Todes. Der Bezug einer Rente kann unterschiedliche Auswirkungen in der Sozialversicherung haben. Wenn Sie als Arbeitgeber einen Rentenempfänger beschäftigen, kann dies für Sie von Bedeutung sein.

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  • Rentenarten

    Neben der Altersrente gibt es verschiedene Rentenarten wie Renten bei Erwerbsminderung oder Renten wegen Todes. Der Bezug einer Rente kann unterschiedliche Auswirkungen in der Sozialversicherung haben. Wenn Sie als Arbeitgeber einen Rentenempfänger beschäftigen, kann dies für Sie von Bedeutung sein.

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  • Selbstständige und Versicherungsstatus

    Oft muss geklärt werden, ob ein Beauftragter sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist oder als Selbstständiger tätig wird. Hierzu muss der Versichertenstatus festgestellt werden. Selbstständiger ist, wer bei seiner Tätigkeit das volle unternehmerische Risiko selbst trägt und seinen Arbeitsablauf frei bestimmt. Die erbrachten Leistungen und der finanzielle Erfolg liegen dabei in eigener Hand.

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  • Sofortmeldung

    Sind Sie Arbeitgeber in bestimmten Branchen z. B. Bau-, Gaststätten- oder Logistikgewerbe, sind Sie verpflichtet, den Tag des Beginns der Beschäftigung eines Arbeitnehmers spätestens zu Beginn des gleichen Tages sofort zu melden. Diese Meldung bezeichnet der Gesetzgeber als Sofortmeldung.

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  • Sozialkassen im Baugewerbe

    Wenn Sie als Arbeitgeber in der Baubranche tätig sind unterliegen Sie besonderen Regelungen der Sozialkassen im Baugewerbe. Das Verfahren wird über die Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft innerhalb der SOKA-BAU geregelt. Als neuer Arbeitgeber müssen Sie sich dort anmelden und nachfolgend Meldungen abgeben.

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  • Sozialversicherungspflicht

    Die Sozialversicherungspflicht ist genau geregelt. In jedem Zweig der Sozialversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben, für welche Personenkreise eine Pflicht zur Versicherung besteht und welche Personenkreise versicherungsfrei sind. Dies ist für Sie als Arbeitgeber bei der Ermittlung der Beiträge von zentraler Bedeutung

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  • Standardsoftware und Ausfüllhilfen

    Als Arbeitgeber müssen Sie Meldungen an die Sozialversicherung bis auf wenige Ausnahmen elektronisch übermitteln. Dazu müssen Sie systemgeprüfte Entgeltabrechnungsprogramme (Lohnprogramme) oder systemuntersuchte Ausfüllhilfen verwenden.

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  • Tätigkeitsschlüssel

    Im Tätigkeitsschlüssel werden Angaben zur ausgeübten Tätigkeit, zur Ausbildung des Arbeitnehmers sowie der Vertragsform verschlüsselt erfasst. Sie müssen ihn anhand eines Schlüsselverzeichnisses für Ihren Arbeitnehmer erstellen und mit den Meldungen an die Sozialversicherung übermitteln. Er dient statistischen Zwecken.

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  • U1-Verfahren (Krankheit)

    Eine Vielzahl von Arbeitgebern zahlt zusätzlich zu den Sozialversicherungsbeiträgen die Umlage U1. Damit werden die Aufwände dieser Arbeitgeber für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall solidarisch verteilt. Für ihre Aufwände haben die teilnehmenden Arbeitgeber einen Anspruch auf Erstattung gegenüber den Krankenkassen oder der Minijob-Zentrale.

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  • U2-Verfahren (Mutterschaft)

    Alle Arbeitgeber führen zusätzlich zu den Sozialversicherungsbeiträgen die Umlage U2 ab. Damit werden die finanziellen Belastungen für die Mutterschutzleistungen auf die Arbeitgeber solidarisch verteilt. Für ihre Aufwände haben die teilnehmenden Arbeitgeber einen Anspruch auf Erstattung gegenüber den Krankenkassen oder der Minijob-Zentrale.

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  • Umlagen

    Durch die Umlageverfahren werden bestimmte finanzielle Risiken auf die beteiligten Arbeitgeber verteilt. Besonders wichtig sind die Ausgleichsverfahren bei Krankheit und für Mutterschaftsleistungen. In bestimmten Situationen können Sie als Arbeitgeber Anspruch auf Erstattung von geleisteten Zahlungen haben.

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  • Unfall

    Bei Unfällen können die Krankenkassen oder die Unfallversicherungsträger zuständig sein. Die gesetzliche Unfallversicherung ist bei Arbeits- und Wegeunfällen zuständig. Dabei ist maßgeblich, ob sich der Unfall eines Versicherten infolge einer versicherten Tätigkeit ereignet hat. In diesen Fällen müssen Sie als Arbeitgeber häufig eine Unfallanzeige erstatten.

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  • Unständige Beschäftigung

    Unständig Beschäftigte sind Arbeitnehmer, die bei einem oder mehreren Arbeitgebern für sehr kurze Zeit tätig sind. Das Arbeitsverhältnis muss unter einer Woche dauern und bezieht sich auf eine bestimmte Arbeitsleistung. Unständig Beschäftigte sind sozialversicherungspflichtig, wenn sie diese Beschäftigungsform hauptberuflich ausüben. Sie als Arbeitgeber müssen bei einer unständigen Beschäftigung einige Besonderheiten beachten.

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  • UV-Mitgliedsnummer

    Unternehmer und Unternehmen werden vom zuständigen Träger der gesetzlichen Unfallversicherung unter der UV-Mitgliedsnummer geführt. Sie gehört grundsätzlich zu den wesentlichen Voraussetzungen, um als Arbeitgeber tätig zu werden.

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  • Versicherungsnummer

    Die Versicherungsnummer wird von der Deutschen Rentenversicherung vergeben. Mit der Vergabe wird jedem Arbeitnehmer in Deutschland ein Konto bei der gesetzlichen Rentenversicherung zugeordnet. Dabei handelt es sich um ein lebenslanges und eindeutiges Zuordnungsmerkmal.

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  • Werkstudent

    Werkstudenten sind Personen, die während ihrer Zeit als ordentlich eingeschriebene Studierende nebenher eine abhängige Beschäftigung ausüben. Wenn Sie Werkstudenten beschäftigen, müssen Sie besondere Bedingungen beachten, die nachfolgend erläutert werden.

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  • Zahlstelle

    Immer mehr Arbeitgeber bieten ihren Arbeitnehmern eine betriebliche Alters- und Hinterbliebenenversorgung an. Im Rentenfall muss diese Leistung über eine sogenannte Zahlstelle an die Betroffenen ausgezahlt werden. Die Teilnahme am maschinellen Meldeverfahren müssen Sie anmelden.

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