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Private Arbeitgeber sind zufrieden mit dem Haushaltsscheck-Verfahren

Die Minijob-Zentrale wollte es wissen: Wie gut kommt ihr Service bei privaten Arbeitgebern an? Und wer meldet welche Arbeitnehmer über das Haushaltscheck-Verfahren an? Hier die Ergebnisse:

Das Forschungsinstitut Start hat im Auftrag der Minijob-Zentrale untersucht, wie zufrieden Verbraucher mit dem Service der Minijob-Zentrale sind. Außerdem ermittelte sie einige demografische Angaben zu den Personen, die ihre Haushaltshilfe anmelden. Insgesamt nahmen 2019 über 2.000 private Haushalte an der Befragung teil, die für 2018 eine Haushaltshilfe über die Minijob-Zentrale angemeldet hatten.

Bestnoten für den Service der Minijob-Zentrale

Vier von fünf der privaten Arbeitgeber sind mit dem Haushaltsscheck-Verfahren zufrieden und haben die Noten „gut“ oder „sehr gut“ vergeben. Nahezu alle Arbeitgeber sehen das Verfahren als transparent und einfach an. Nur 1,6 Prozent benötigen fremde Hilfe beim Ausfüllen der Haushaltsschecks. Auch die Minijob-Zentrale selbst erhält von 80 Prozent eine positive Bewertung. Besonders gut fiel das Urteil in den Kategorien Kompetenz, Freundlichkeit und Zuverlässigkeit aus. 98,5 Prozent gaben an, dass die Zusammenarbeit mit der Minijob-Zentrale reibungslos verläuft.

Wer stellt wen als Haushaltshilfe ein?

Die Arbeitgeber: Überwiegend zu zweit und über 60 Jahre

Fast die Hälfte der privaten Arbeitgeber sind Haushalte mit zwei Personen, nur 16,5 Prozent der privaten Arbeitgeber leben alleine. Im Durchschnitt sind die privaten Arbeitgeber rund 60 Jahre alt. In zwei Dritteln der befragten Haushalte gibt es mindestens eine berufstätige Person und nur in jedem fünften Haushalt gibt es Kinder, die jünger als 12 Jahre sind.

Die Arbeitnehmer: Die meisten putzen für einige Stunden pro Woche.

Zu über 90 Prozent werden Haushaltshilfen für klassische Hausarbeiten wie Putzen, Waschen und Kochen eingestellt, nur jeder zehnte Arbeitgeber nutzt Hilfe bei der Gartenarbeit. Fast 95 Prozent der Haushaltshilfen sind Frauen, bei den klassischen Haushaltstätigkeiten beträgt der Männeranteil sogar nur 2 Prozent.

Im Schnitt arbeitet eine Haushaltshilfe wöchentlich 3,7 Stunden. Drei Viertel der Arbeitnehmer sind für höchstens fünf Stunden pro Woche beschäftigt. Das durchschnittliche Arbeitsentgelt beträgt knapp 12 Euro pro Stunde. Den niedrigsten Lohn erhalten die Minijobber, die Kinder betreuen: Hier sind es 11,28 Euro je Stunde.

Die Haushaltshilfen sind im Durchschnitt 48,4 Jahre alt. Oft bleiben Haushaltshilfen über einen längeren Zeitraum beim gleichen Arbeitgeber. Fast 30 Prozent der privaten Haushalte beschäftigt ihre Haushaltshilfe schon seit mindestens fünf Jahren, bei 11,5 Prozent sind es sogar zehn Jahre oder mehr.

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Quelle: Kompass, das Mitteilungsblatt der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See.

Die Studie wurde in der September/Oktober-Ausgabe 2019 von Kompass veröffentlicht. Auf der verlinkten Seite können Sie ein PDF der Ausgabe öffnen oder herunterladen (2MB).

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